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Wie kann ich mein Handy bei einem Wasserschaden noch retten?

[imgr=HandyImWasserIcon-80.png]HandyImWasserIcon-80.png?nocache=1312634551599[/imgr]In diesem Tipp werde ich Ihnen erklären, wie Sie eventuell Ihr Handy und die sich darauf befindenden Daten (SMS, Kontakte, Bilder, Notizen etc.) selber mit einfachen Mitteln noch retten können, nachdem dieses einen Wasserschaden (Schwimmbad, See, Fluss, Waschmaschine, Toilette) erlitten hat.

Die Durchführung der Tipps erfolgt auf eigene Gefahr!
Supportnet.de übernimmt keine Garantie für die Wirksamkeit der unten aufgeführten Tipps. Führen Sie diese nur nach eigenem Ermessen und Bedacht durch und auch nur, wenn diese nicht den Bestimmungen des Herstellers widersprechen. Bitte beachten Sie, dass es bei einzelnen Schritten zu Garantieverlust, Verschlimmerungen des aktuellen Zustands bis hin zur Unbrauchbarkeit Ihres Gerätes kommen kann, wofür Supportet.de in keiner Weise Verantwortung übernimmt.

Bearbeiten Sie einfach die folgenden Schritte:

    [*]Holen Sie das Handy so schnell wie möglich aus dem nassen Zustand.[/*][*]Drücken Sie keine Taste und schalten Sie das Handy auf keinen Fall an. Höchst wahrscheinlich hat es durch den Wassereinfluss einen Kurzschluss erlitten und wenn nicht könnte das Drücken einer Taste gerade diesen verursachen.[/*][*]Richten Sie das Handy mit dem Display nach oben und halten Sie dieses in den nächsten Schritten auch immer so. Dadurch sollte verhindert werden, dass weiteres Wasser auf der Platine einläuft und so das Handy weiter beschädigt wird.[/*][*]Entfernen Sie alle herausnehmbare Einzelteile (Simkarte, Gehäuseschale(n), Akku)[/*][*]Nehmen Sie einen Fön und versuchen Sie das Handy (nicht die Einzelteile) trocken zu föhnen bzw. das Wasser aus dem Handy heraus zu föhnen. Achten Sie dabei auf einen hohen Sicherheitsabstand und darauf, die niedrigste Föhn Stufe zu verwenden, sonst verschlimmern Sie mit der enormen Hitze des Föhns nur Alles.[/*][*]Legen Sie die restlichen Einzelteile ohne Wärmeeinwirkung auf saugfähige Tücher, in Reis oder in Salz. Diese Materialien saugen alle sehr gut Wasser auf und sollten einen Wasserschaden verhindern.[/*][*]Mit Ihrem Hauptgerät verfahren Sie entweder genauso wie mit den Einzelteilen, oder Sie legen dieses (auf Tüchern) auf die Heizung. Achten Sie dabei aber darauf, dass die Heizung nicht so heiß eingestellt ist, dass sie das benutzte Plastik im Handy schmelzen lässt oder beschädigt.[/*][*]Nun müssen Sie einfach mind. 24 Stunden besser 48 Stunden warten. Danach sollten Sie (nur soweit Ihnen, dass möglich ist) überprüfen ob sich noch offensichtlich Wasser im Handy befindet. Sollte das der Fall sein, sollten Sie die Prozedur wiederholen. Sollte das nicht der Fall sein, bauen Sie alle Teile sorgfältig zusammen und schalten Sie das Handy ein.[/*][*]Mit einer Portion Glück, ist Ihr Handy nun wieder funktionstüchtig.[/*]

Sollte das Handy nach mehrmaligem Wiederholen der Prozedur immer noch nicht funktionieren bleiben Ihnen noch zwei Möglichkeiten:

    [*]Suchen Sie einen Handyreperaturladen Ihres Vertrauens auf. Fast in jeder größeren Stadt gibt es Läden, die sich auf das reparieren defekter Handy und Smartphones spezialisiert haben.[/*][*]Baden Sie das Handy in sehr hochprozentigem Alkohol (Isopropanolalkohol – gibt es in der Apotheke) bewegen Sie es in dem Bad und lassen Sie es danach „trocknen“. Das führt bei Handys einiger Herstellern aber dazu, dass sich die Schaltungen von der Platine lösen.[/*]

Von |2018-07-25T14:16:54+00:00August 8th, 2011|Kategorien: HW-Sonstiges|5 Kommentare

Über den Autor:

5 Comments

  1. Friedel 9. August 2011 um 7:47 Uhr

    Auf keinen Fall sollte man Teile des nassen Gerätes in Salz legen. Das würde sie mit großer Wahrscheinlichkeit zerstören. Salzwasser ist relativ aggressiv und im Gegensatz zu reinem Wasser sehr gut elektrisch leitend.

  2. halfstone 9. August 2011 um 9:33 Uhr

    Legen Sie die restlichen Einzelteile ohne Wärmeeinwirkung auf saugfähige Tücher, in Reis oder in Salz. Diese Materialien saugen alle sehr gut Wasser auf und sollten einen Wasserschaden verhindern.

    Friedel, es sind damit die restlichen Einzelteile gemeint, also nicht der Akku oder das Telefon selber.

    Abwischen mit einem Tuch sollte da aber reichen.

    Gruß Fabian

  3. vso 1. September 2011 um 11:08 Uhr

    Ich finde es toll, dass sich jemand die Mühe macht, zu diesem Thema zu schreiben, aber: das ist viel Aufwand für wenig Erfolgsgarantie.

    Wenn das tatsächlich klappt, dann ist das ein Glücksfall.

    Ein fachgerechtes, strukturiertes Vorgehen zur Rettung eines Wasserschaden-Handys sieht etwas anders aus und bringt eine ganz andere Erfolgsquote.

    Allerbest,

    Volker

  4. halfstone 1. September 2011 um 11:49 Uhr

    Hi vso,

    dann schreib doch bitte wie ein solches fachgerechtes strukturiertes Vorgehen aussieht, das interessiert sicher viele Leser hier.

    Es nur anzeudeuten und dann nicht zu schreiben wie es geht kann ja jeder 😉

    Gruß Fabian

  5. Mickey 23. März 2015 um 22:28 Uhr

    Auch andere hygroskopische Stoffe wie Zucker, Pottasche, Hirschhornsalz oder Backpulver ziehen Feuchtigkeit an.

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