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Was sind Cloud-Virenscanner?

[imgr=01-was-sind-cloud-virenscanner-wolken-470.jpg]01-was-sind-cloud-virenscanner-wolken-80.jpg?nocache=1317214414768[/imgr]Das Buzzword (also der Marketingbegriff) „Cloud“ ist derzeit in aller Munde. Im Zuge dessen bieten mehr und mehr Hersteller von Antiviruslösungen auch Cloud-Virenscanner an. In diesem Artikel beschreiben wir, was das eigentlich ist und wie sie sich von herkömmlichen Virenscannern unterscheiden.

Einleitung

Das Cloud-based Computing, also das Arbeiten „in der Wolke“ (abgeleitet vom Netzwerkdiagrammsymbol für das Internet, eine Wolke), ist die derzeit wohl meistgehypte Technologie in der IT. Grundsätzlich bedeutet das, dass die eigentliche Rechenarbeit von Programmen im Sinne von „Software as a Service“ (SaaS, also etwa „Software als ein Dienst“) statt auf dem eigenen Rechner auf großen Serverfarmen im Internet durchgeführt wird. In diesem Kontext wird auch die Erkennungsarbeit der Virenscanner von solchen Cloud-Antivirusprogrammen auf solche Serverfarmen ausgelagert.

Wie funktioniert das?

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Genau bedeutet das, das anstelle der direkten Überprüfung von Dateien gegen eine Signaturdatenbank auf dem lokalen Rechner Hash-Werte (eine Art eindeutige Prüfsumme einer Datei) zu den Servern des Antivirenherstellers gesendet und dort geprüft werden. Es ist also nicht mehr nötig, ständig seine Signaturdatenbank zu aktualisieren.

Dabei sind diese Programme nicht mit sogenannten Online-Virenscannern zu verwechseln, das wiederum sind Programme, die einige Antivirus-Hersteller auf Ihren Websites anbieten, welche im Browser laufen. Diese Tools sind Virenscanner, die meist ohne Installation funktionieren, aber selbst normalerweise noch eine Signaturdatei nachladen und die Arbeit lokal auf dem Rechner erledigen.

Was bringt das?

Der größte Vorteil liegt in der besonders schnellen Erkennung von Bedrohungen und der geringeren Belastung des eigenen Rechners. Zudem werden die Signaturdatenbanken auf den Servern fortlaufend aktualisiert und sind so ständig auf dem aktuellsten Stand. Nachteilig ist jedoch, dass man so auf eine ständige Internetverbindung angewiesen ist. Ohne Internetzugang funktionieren die meisten Cloud-Antivirusprogramme nicht oder nur eingeschränkt. Zudem ist das Problem von Hash-Daten, dass, sobald die analysierte Datei nur um 1 Bit von der Signatur einer bekannten Bedrohung abweicht, diese nicht mehr erkannt wird. Um diesen Problemen zu begegnen, setzen manche Hersteller mittlerweile auf lokale Caches der Signaturen der analysierten Dateien, sogenannte „Cloud Proxies“. Das Toleranzproblem der Hashes wird (vermutlich) durch den Einsatz „unscharfer“ Hashes minimiert.

Welche Programme gibt es?

[imgr=03-was-sind-cloud-virenscanner-symbol-schloss-470.jpg]03-was-sind-cloud-virenscanner-symbol-schloss-80.jpg?nocache=1317214516067[/imgr]Ein Vorreiter der Cloud-Antivirus-Technologie ist Panda Antivirus, mit seiner auch kostenlos erhältlichen Lösung Panda Cloud Antivirus. Weitere Produkte anderer Hersteller sind etwa McAfee Global Threat Intelligence, Symantec Norton SONAR 3 und F-Secure Realtime Protection Network.

Fazit

Cloud-Antivirus-Lösungen sind gerade für PCs mit ständiger Internetverbindung eine gute Sache, da sie Ressourcen schonen und deutlich schneller arbeiten als klassische Virenscanner. Bei Notebooks allerdings, die häufig unterwegs und ohne Internetzugang betrieben werden, sollte man abwägen, ob ein klassischer Virenscanner nicht doch die bessere Alternative ist.

Von |2018-07-25T14:07:25+00:00September 28th, 2011|Kategorien: SW-Sonstige|4 Kommentare

Über den Autor:

4 Comments

  1. Neo1234 8. November 2012 um 12:49 Uhr
  2. halfstone 8. November 2012 um 12:55 Uhr

    Hi,

    wie kommst du darauf, unser Artikel ist wesentlich ausführlicher und speziell für die Cloudscanner geschrieben worden. Wikipedia hat für die Cloudscanner gerade mal zwei Absätze parat.

    Vielleicht haben die ja auch von uns abgeschrieben?

    Gruß Fabian

  3. Friedel 8. November 2012 um 21:28 Uhr

    Mich würde interessieren, was der Artikel mit Windows 7 zu tun hat bzw. warum er in der Gruppe ist. Nützen diese Virenscanner mit anderen Betriebssystemen nichts? Oder funktionieren sie da gar nicht? Darauf sollte imho wenigstens eingegangen werden. Der Begriff "Windows 7" kommt im Artikel jedenfalls nicht vor.

  4. halfstone 8. November 2012 um 22:17 Uhr

    Das ist doch mal ein vernünftiger Einwand, das war ein Versehen, da beim Artikelschreiben Windows 7 standardmäßig vorausgewählt ist passiert das manchmal 😉

    Gruß Fabian

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