Steve Jobs hat seinerseits Flash kritisiert und HTML5 die Zukunft prophezeit. Mittlerweile findet man nicht nur immer mehr Kritiker von Flash, sondern sogar schon ganze Occupy-Bewegungen. Ob diese Kritik an Flash gerechtfertigt ist und wer den Ring wirklich als Sieger verlassen wird, erfahren Sie in diesem Supportnet-Artikel.
Einleitung
Das Supportnet schreibt diesen Artikel, weil es im Web einen neutralen Vergleich geben soll. Sucht man nach geeigneten Informationen, so erhält man fast ausschließlich Meinungen geliefert. Das Supportnet vergleicht HTML5 und Flash völlig unvoreingenommen und hinterfragt die Kritik der vermeintlichen Fachleute.
Sicherheitslücken

Performance
Ein sehr ausführlicher Test der Performance wurde von Jan Ozer durchgeführt. Dieser Test brachte das Ergebnis, dass es bei HTML5 und der Adobe-Software sehr stark auf die Plattform und der Hardwarebeschleunigung ankommt. So verbraucht Flash bei einem Mac-Safari-Browser über 37% CPU, HTML5 nur etwas über 12%. Hingegen verbraucht Flash 10.1 nur 6% der CPU bei dem Firefox Browser auf dem gleichen Rechner. Auch bei Googles Chrome-Browser ist Flash 10.1 um 58% effizienter als HTML5. Möchte man die Performance vergleichen, so muss man auf die Umgebung achten. Es macht den Anschein, das HTML5 derzeit nur Performancevorteile bei Mac-Systemen hat. Selbst da ist aber HTML5 langsamer als das Adobe-Pendant unter Firefox in der Windows-Version.
Umstellung für den Benutzer

Umstellung für den Entwickler
HTML5 ist ein offener Standard, was von Entwicklern immer gern gesehen wird. Kritiker von HTML5 bemängeln, dass für dessen Entwicklung mehr Fachwissen benötigt wird als für eine Flash-Umsetzung. Außerdem muss der Code bei HTML5 für jeden Browser angepasst werden. Adobes Software ist da unkomplizierter, da es als „Cross-Browser“-fähig gilt.
Wo die Entwicklung hingeht
Adobe ist derzeit ein Gigant im Markt. Auf 98% aller mit dem Internet verbundenen Computer läuft Flash und 19 von 20 Hardwareherstellern unterstützen Flash. Für HTML5 spricht, dass YouTube auf diesen Standard umsteigen möchte. Apple indes unterstützt generell kein Flash auf seinen Smartphones und Tablets. Wenn YouTube und Apple auf HTML setzen, kann dies einen ordentlichen Schub für den neuen Standard bedeuten.
Fazit
Einen richtigen Vergleich zwischen HTML5 und dessen Pendant kann man noch nicht anstellen, da HTML5 sich noch nicht beweisen kann. Die Panikmache gegen Flash scheint vermehrt auch aus dem Apple-Lager zu kommen, da Apple-Konsumenten von HTML5 am meisten profitieren werden. Wenn HTML5 wirklich bedeutend weniger Sicherheitslücken aufweist, kann dieser Standard große Marktanteile an sich reißen. Adobe als Unternehmen hat aber durch diesen Konkurrenzdruck nun die Chance, Flash weiterzuentwickeln und die derzeitigen Probleme in den Griff zu bekommen.


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